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Von Stuttgart in die weite Welt …

Geschrieben von Tobi am . Veröffentlicht in .

Das war unser Motto als wir am 01.12.2021 gegen 8.45 Uhr aufgebrochen sind an den Flughafen Stuttgart. Den Transfer zum Flughafen hatten wir planmässig gestartet, dank den beiden familiären «Taxi-Unternehmen» Heeß und Jung 🙂 . Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten war, welche Herausforderungen der Tag noch so mit sich bringen sollte.

Am Flughafen angekommen konnten wir ohne grosse Probleme unser Gepäck aufgeben. Das Erstaunliche war nur, wie schwer unsere Rucksäcke schlussendlich doch geworden sind. Ein Rucksack mit 19kg und einer mit 17kg… Welcher Rucksack zu welcher Person gehört, überlasse ich jetzt mal dem Leser. Aber immerhin, das mögliche Gewicht von 23kg haben wir erfolgreich eingehalten. Da wir beide noch einen zweiten Rucksack als Handgepäck haben, für all die notwendige Technik wie Kamera, Laptop, Action-Cam, Ladekabel, etc. kommt da auch noch etwas zum Tragen dazu. Zum Thema Handgepäck im späteren Verlauf aber mehr. Nun folgte noch der schwerste Moment, der Abschied von unseren Familien, auch mit ein paar Tränen in den Augen. Hier aber nochmal das Versprechen, ja wir passen sehr gut auf uns auf uns wir kommen auch wieder nach Hause. Sogar Personen hinter uns in der Warteschlange waren zu Tränen gerührt über den Abschied. Der Kommentar war dann «Ihr fliegt wohl nicht nur für 2 Wochen nach Teneriffa. Was wir so ja auch bestätigen konnten. Die anschliessende Sicherheitskontrolle haben wir mit Bravur bestanden, wobei das kriminelle Potential bei Corinne deutlich ausgeprägter zu sein scheint. Immerhin wurde sie noch zur Seite genommen für eine doch recht gründliche Überprüfung, während ich direkt passieren konnte. Wollte ich nur mal so berichtet haben 🙂

Der geplante Start für unsere Reise nach Mexico-City war auf 11.45 Uhr angesetzt. Aus dieser Zeit wurde, aufgrund schlechter Wetterverhältnisse in Amsterdam, aber erstmal nichts. Der Flug wurde immer weiter verschoben, bis wir schlussendlich um 12.45 in Stuttgart mit Ziel Amsterdam abgehoben sind. Das Problem der Verspätung war, dass der Anschlussflug ab Amsterdam auf 14.30 Uhr geplant war. Bei einer Reisezeit von 1 Std und 20 Min. eine knappe Geschichte. Und so ist es schlussendlich auch gekommen. Die Wetterverhältnisse bei der Landung waren noch immer recht stürmisch, so dass wir hier eine recht holprige Landung hingelegt haben. Mit dem guten Worten der Stewardess «just run – no shopping, no toilet, no food – just run” haben wir es aber tatsächlich geschafft in 25 Min durch den Flughafen von Amsterdam zu rennen und den Flug noch zu bekommen. Somit war zumindest mal geklärt, die Corinne und der Tobi würden Mexico nach Plan erreichen, wie das mit dem Gepäck aussehen sollte, haben wir dann später erfahren.

Der Flug nach Mexico City war etwas durchwachsen. Kaum von Kanada die Grenze in die USA überschritten, wurde das Wetter schlecht und die Turbulenzen etwas heftiger. Zum Glück gab es in den 2.5 Std. über den USA eh nichts zum Essen. Das vielleicht noch als Tipp, bei Flügen mit KLM scheint man nicht zu verhungern. Und geschmeckt hat das Essen auch noch.Nach der Landung um 19.35 Uhr Ortszeit war dann die Immigration der nächste Schritt. Wie üblich verbunden mit einer längeren Wartezeit, aber geschafft. Wir dürfen zunächst mal für max. 40 Tage im Land bleiben. Wobei wir hier noch in der Warteschlange die notwendigem Gesundheitsfragen ausgefüllt und bestätigt haben, dass wir gesund sind. Das Problem ist, man darf das Dokument erst 12 Std. vor der Einreise ausfüllen. Bei einem 12-stündigen Flug aber gar nicht so einfach zu realisieren. Also haben wir das auf den letzten Drücker gemacht und was soll ich sagen. Wir wurden nicht mal darauf angesprochen, hat niemand interessiert. Der ganze Stress und Aufregung mal wieder für umsonst. Danach wollten wir dann wie aufgefordert am Gepäckband Nummer 18 unsere Rucksäcke abholen. Durch die lange Wartezeit war das Band aber bereits abgeräumt und diverse Taschen und Koffer aus Amsterdam, aber auch aus München und zwei weiteren Städten standen quer durcheinander auf dem Boden. Also haben wir uns mal auf die Suche gemacht, aber recht schnell bemerkt, dass wird nichts – wir sind ohne Gepäck angekommen. Auf Nachfrage bei einer Mitarbeiterin der KLM haben wir erfahren, ja – das Gepäck aus Amsterdam ist nicht komplett eingetroffen, der Rest soll aber 24 Stunden später geliefert werden. Sind wir mal gespannt, ob das auch so klappt. Wie oben bereits beschrieben, war das Handgepäck voll mit Technik und damit hatten wir uns im Vorfeld gegen eine Zahnbürste und Wäsche für die ersten Tage im Handgepäck entschieden. Der klassische Anfängerfehler, aber man muss ja Luft nach oben haben und aus den Fehlern lernen. Wobei ob es beim nächsten Mal besser wird – die Technik wird nicht weniger… 🙂 Lassen wir uns überraschen. Nach all den Verzögerungen waren wir dann aber doch recht froh, dass wir wohl einen sehr geduldigen Mexikaner als Transfer zum Hotel gebucht haben. Der gute Mann hat sehr lange sein Schild «Mrs Heess & Mr. Heess» in die Luft gehalten. Dafür hatten wir dann nicht mehr ganz so viel Stau auf dem Weg zum Hotel und sind dort schliesslich gegen 21.30 Uhr hundemüde aber glücklich und zufrieden angekommen.

Tobi

Tobi

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