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Nicaragua (Gruppenreise Teil 4)

Geschrieben von Tobi am . Veröffentlicht in .

Wie im letzten Post geschrieben, hatten wir eine kurze Nacht. Treffpunkt 3.45 Uhr zur Weiterfahrt nach Nicaragua. Uns stand ein langer Tag bevor, da wir zum einen mal wieder einen Grenzübergang zu meistern hatten und zudem die Strecke nach León doch über 300 km beträgt. Was wir bis jetzt aber schon gelernt haben, man kann hier nicht unbedingt von Strecke auf benötigte Fahrzeit schliessen. Also zwei Spuren für eine Fahrrichtung sind eine Seltenheit. Wir sind eigentlich immer nur auf einspurigen Strassen unterwegs, welche sich durch die Landschaft schlängeln. Und da wir das meiste auf der berühmten Panamericana unterwegs sind, kann man sich ungefähr auch vorstellen was hier für ein Verkehr an LKW herrscht. Es ist wirklich unglaublich und solch steile Strassen habe ich noch nie erlebt. Schon mal eine kleine Vorbereitung für Südamerika. Die Fahrt Richtung León war aber recht angenehm. Wir waren tatsächlich fast pünktlich bei der Abfahrt und daher auch recht zeitnah an der Grenze. Hier war dann das erste Mal wieder Geduld gefragt. Wir mussten aus unserem Bus aussteigen und wieder über die Grenze zu einem neuen Bus laufen. Unterwegs das typische Prozedere für die Grenze. Ausreisegebühren bezahlen, Pässe vorzeigen, Fragen beantworten (und das noch alles für El Salvador), dann zu den Behörden von Nicaragua und dasselbe Spiel wieder. Es hat uns einiges an Zeit gekostet, aber hat alles geklappt. Es sind eben nicht immer alle Schalter geöffnet bzw. ist die Motivation der Beamten doch immer ein Glückspiel. Aber wir haben ja Zeit und immerhin sind alle Beamten immer sehr freundlich. Nach der Ausreise aus El Salvador mussten wir dann über eine Brücke laufen, was mit Gepäck, Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit doch recht anstrengend war. 

Nachdem auch die Einreise geklappt hat, ging es zu einem neuen Bus, welcher bereits auf uns wartete. Und weiter ging die Fahrt nach León. Wir sind in León erst am späten Nachmittag angekommen und nach ein wenig ausruhen ging es bereits bei leichter Dämmerung zu unserem ersten Orientierungs-Walk durch die Stadt. Die Stadt hat uns auf Anhieb richtig gut gefallen, vor allem weil alles sehr sauber und aufgeräumt wirkte. Auch muss man dazu sagen, dass wir von den Strassen auf der Fahrt recht überrascht waren. Diese waren zwar auch nur einspurig, aber viel weniger Schlaglöcher als wir es bis dahin hatten. 

Den Abend haben wir dann bei einem gemeinsamen Abendessen, und in dem Fall auch ein paar Bier – das Wetter war extrem durstig, ausklingen lassen. Wir sind dann aber doch recht zeitig wieder zurück ins Hotel, den am nächsten Tag wartete wieder ein Highlight auf uns. Wir haben uns spontan zu einem Ausflug auf den immer noch aktiven Vulkan «Cerro Negro» angemeldet. Das Besondere an diesem Vulkan ist, dass man auf diesen laufen kann und dann mit einer Art Snowboard wieder herunterfahren kann. Seit der letzten Eruption hat der Vulkan eine Flanke, welche sehr sandig ist bzw. sehr kleinen Lavasteine vorhanden sind. Es ist mehr so eine Art feiner Kies. Die Boards sind so gemacht, dass man sich zum runterfahren daraufsetzen muss, wie eine Art Bob. Unter dem Hintern hat man dann eine Keramikplatte, welche das Board so richtig in Schwung bringt. Wir sind also bereits um halb 7 wieder los, weil man muss früh dort sein um nicht in der grossen Hitze auf den Vulkan zu laufen. Die Fahrt war ca. eine Stunde und dann hiess es Brett unter den Arm und los. Wir haben vom Organisator je ein Brett und einen kleinen Rucksack mit Schutzausrüstung bekommen. Die Schutzausrüstung bestand aus einem Anzug, einem Helm, Handschuhe und einer Schutzbrille. Ich sage mal so, alles hatte seine Berechtigung, auch wenn wir aussahen wie die Mingnons höchstpersönlich… 🙂 Den Aufstieg auf den knapp 675 Meter hohen Vulkan haben wir recht zügig geschafft. Oben angekommen haben wir noch die Aussicht auf die Umgebung, aber auch den Blick in den Krater des Vulkans genossen. Es ist schon eine super Atmosphäre auf so einem Vulkan, welcher nach wie vor aktiv ist. Und dass der Vulkan aktiv ist, konnte man sehr deutlich spüren. Wenn man mit den Schuhen am Boden gekratzt hat und die Oberfläche ein wenig zur Seite geschoben hat, hat man sofort die aufsteigende Hitze gespürt. Sozusagen eine super Fussbodenheizung, wenn es nicht eh schon recht warm gewesen wäre. 🙂 Bei unserem Aufstieg hat es mal wieder leicht angefangen zu regnen, nicht schlimm, aber mal wieder typisch für uns, wenn wir einen Vulkan besteigen. Wir nehmen das aber nur noch mit Humor, weil ändern können wir es eh nicht. 

Nachdem wir mit der Aussicht fertig waren, wurde es ernst. Wir wurden genau informiert, wie das mit dem Board funktioniert, wie man bremsen soll, wie sitzen usw. Eigentlich recht simpel, wenn man schon mal auf einem Schlitten gesessen ist. Den gestellten Fragen nach muss ich aber sagen, nicht jeder Teilnehmer kennt sich damit aus. Dementsprechend endete manche Fahrt auch recht abrupt. 🙂 Ist aber nichts Schlimmeres passiert. Aber der Reihe nach, wir mussten den Schutzanzug und sonstiges Zubehör anziehen und uns bereit machen. Es gab zwei Strecken parallel und unser Guide ist in der Mitte der beiden Strecken auf circa halber Länge gestanden und hat jeweils ein Startsignal gegeben, wenn die Strecke frei war. Dann hiess es Augen und vor allem Mund zu und los geht’s. Die Fahrt hatte es wirklich in sich. Ich wurde im unteren Teil immer schneller und da das Bremsen gleichzeitig fliegende Steine im Gesicht hiess, war es besser einfach immer schneller zu fahren. Ok, die kleine Schanze auf den letzten Metern habe ich nicht kommen sehen, dafür aber um so deutlicher gespürt. Ich hatte meine mittelgrosse Erinnerung in blau-schwarz-grün. 🙂 Aber ist mittlerweile auch wieder verheilt und alles gut. 

Es hat wirklich tierisch Spass gemacht und ich kann absolut verstehen, dass diese Aktivität aktuell zu den Besten weltweit gezählt wird. Als alle Teilnehmer unten angekommen sind, hiess es wieder Ausrüstung verpacken und einen kleinen Snack in Form von Wassermelone und kühlende Getränke geniessen, ehe es wieder zurück ins Hotel ging. Dort wartete bereits die Dusche auf uns den, um es kurz zu machen, schwarzen Sand hatten wir überall am Körper. Das war unfassbar und gar nicht so einfach alles wieder abzuwaschen. Nach der Dusche hiess es schnell die Rucksäcke packen, auschecken und zum einem kurzen Mittagessen in die Stadt. Dort konnten wir noch ein paar Bilder machen, ehe es dann wieder zum Hotel ging wo bereits der Bus für die Weiterfahrt wartet. 

Die Fahrt am Nachmittag führte uns nach Granada, eine weitere tolle Stadt. Unterwegs gab es einen kurzen Stopp am Lake Managua, von wo aus wir nochmal einen herrlichen Blick auf einen Vulkan hatten. Wieder ein noch aktiver Vulkan, wie man am Rauch erkennen kann. 

In Granada sind wir dann erst gegen Abend angekommen. Die Fahrt durch Managua, die Hauptstadt von Nicaragua, war doch eher mühsam und hat extrem viel Zeit gekostet. Vor allem nach dem anstrengenden Vormittag war das etwas doof, aber konnten wir nicht ändern. Der Abend war dann recht kurz mit einem Nachtessen und früher Bettruhe. 🙂

Der nächste Tag, Dienstag 12.07. war dann unser freier Tag in Granada und wir konnten diverse Aktivitäten buchen. Wir haben uns für einen Ausflug mit verschiedenen Stationen entschieden, welcher den ganzen Tag ging. Die Stadt hat aber auch so viel zu bieten, das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Wir wurden also schon wieder recht früh von einem Guide abgeholt und los ging es mit 3 weiteren Personen aus unserer Gruppe. Der erste Punkt war eine Bootsfahrt auf dem Lake Nicaragua. Der See ist der grösste Binnensee in Mittelamerika und fast 160 km lang. Die tiefste Stelle ist mit 45 Meter doch recht beachtlich für einen See, welcher nur 31 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Was noch besonders ist für den See, es leben tatsächlich Bull-sharks (Bullenhaie) in dem See. Für unsere kleine Bootsfahrt waren aber die vielen kleinen Inseln vor Granada das Ziel. Die Inseln sind entstanden nach dem Ausbruch eines Vulkans und heute teilweise bewohnt. Es gibt Inseln mit nur einem Haus und etwas Garten darum und der Nachbar ist dann auf der nächsten Insel. Das sieht recht lustig aus, wenn man da mit dem Boot zwischen den Inseln fährt. Leider wird hier aber auch wieder die unterschiedlichen Lebensstandards in Nicaragua deutlich sichtbar. So kann es sein, dass auf einer Insel einfach eine kleine Wellblechhütte steht von Menschen, welche zu der indigenen Gruppe zählen und daneben ist die Insel von einem reichen Menschen mit einer grossen Villa und Bootssteg. Dieser Zwiespalt ist nicht ganz einfach anzusehen. 

Eine der kleinen Insel wird von drei Affen bewohnt, welche auf unserer Tour natürlich nicht fehlen durfte. Wir hatten zum Glück wieder einen Guide mit sehr guten Vorsätzen, so verzichtet auch er auf das Füttern und Anlocken der Tiere. Leider sind auch hier wieder nicht alle Touren gleich, so dass wir direkt beobachten konnten, wie aus einem andern Boot Kekse für die Affen gereicht wurden. Manche Sachen werde ich glaub einfach nie verstehen, aber Dummheit stirbt wohl leider doch nicht aus. Wir haben den Blick auf die Affen aus der Entfernung genossen und hatten auch so eine grossen Spass. 

Danach ging es zurück in den Hafen und wir sind zu einer kleinen Stadtrundfahrt aufgebrochen. Granada hat so viel zu bieten und so tolle Häuser, richtig schön. Unser Guide Ramon war wirklich super. Wir haben soooo viel gelernt über das Land und die Stadt das war super. Ich kann hier gar nicht alles wiedergeben. Aber ich kann es jedem nur empfehlen, den es interessiert. 

Im Anschluss an die Rundfahrt durch die Stadt hat Ramon das Programm kurzerhand für mich geändert. Ich wollte nämlich eine Zigarrenfabrik besuchen und er hat das spontan ermöglicht. Wir sind zu einem unscheinbaren Haus gefahren und in einen kleinen Laden gelaufen. Im hinteren Teil, dem Garten sozusagen, sassen 4 Personen, welche fleissig am Rollen von Zigarren waren. Es war so interessant und es dauerte nicht lange und ich hatte eine brennende Zigarre zum Testen im Mund. Nicht die Einzige, den es gab direkt eine Zweite mit Mint-Aroma. Ich muss zugeben, vor allem die erste war richtig gut und mein Entschluss ein paar Zigarren zu kaufen, gefasst. Wir haben noch gesehen wie nach dem Rollen jede Zigarre einen Qualitätscheck durchlaufen muss, ehe sie in den Verkauf geht. In Summe wird in der kleinen Fabrik täglich zwischen 300 und 400 Zigarren hergestellt (und das lediglich von den 4 Personen). Als besonderen Kunden hat diese Fabrik Arnold Schwarzenegger. Er bestellt seine bekannte Zigarre hier, welche das Format eines Unterarms hat. Unglaublich, ich denke man muss Stunden benötigen, um diese Art einer Zigarre rauchen zu können. Ich habe mich da mit einem deutlich kleineren Format zufrieden gegeben und freue mich meinen Einkauf zu geniessen. 🙂

Nach diesem erfolgreichen Einkauf ging es weiter zu einer Fabrik zur Herstellung von Keramiksachen. Diese Fabrik funktioniert auch so ein wenig wie eine Genossenschaft und es werden wirklich tolle Sachen hergestellt. Leider konnten wir wieder nichts einkaufen, aber zu sehen, wie die Sachen hergestellt werden, war super. Uns wurden die einzelnen Schritte gezeigt und es war schon krass, wie schnell die Leute diverse Formen herstellen können. Wenn man aber alle Schritte zusammenzählt, mit Brennen, Polieren, Bemalen, wieder Polieren, usw. dann kommen da Arbeitsstunden zusammen, dass kann man sich nicht vorstellen. Und nachher werden die Teile für 6 bis 10 Dollar verkauft. Das ist dann schon nicht ganz fair. Aber besser als nichts und besonders toll ist, dass alle verwendeten Materialen hier auch wieder zu 100% natürlichen Ursprung sind.

Im Anschluss ging es zu einem Aussichtspunkt, wo wir eine tolle Aussicht über einen See (Laguna de Apoyo), welcher aus einem Vulkankrater bestand, hatten und dort den Rest unserer Gruppe trafen.

Danach ging es direkt in einen Beach Club am See wo wir ein paar Stunden relaxen konnten. Es gab ein kleines Mittagessen und einen hervorragenden lokalen Cocktail, welches es ganz schön in sich hatte. Corinne und ich haben die Zeit in den Liegestühlen sehr genossen, während der Rest das Wasser bevorzugt hat.

Dann sind wir zu einem Markt in Masaya gefahren, welcher aber bereits am Schliessen war. Daher konnten wir nur noch ein paar Stände besichtigten. Die Auswahl war recht schön, wenn auch nicht gross anders als auf anderen Märkten, welche wir bereits gesehen haben. Aber hat sich trotzdem gelohnt. 

Der letzte Punkt auf der Agenda war das eigentliche Highlight. Wir sind auf einen aktiven Vulkan neben Masaya gefahren, in welchem man flüssige Lava sehen kann. Da es bereits recht spät am Tag war, war es bereits am Dämmern, als wir oben angekommen sind. Hier war es zum ersten Mal so richtig voll mit Touristen und wir mussten ein wenig anstehen, um an eine Stelle mit guter Sicht auf die Lava zu kommen. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Stellen und natürlich will das jeder sehen. Von daher kann ich das ja verstehen und ich finde, wir haben trotzdem sehr coole Bilder hinbekommen. Ich fand es ein super Erlebnis das einmal live zu sehen. Wir konnten nicht allzu lange bleiben, da es mal wieder ein paar Tropfen Regen gab. Wenn es regnet, gibt es leider giftige Dämpfe, welche man nicht allzu lange einatmen soll vor allem wenn der Wind noch entsprechend ungünstig steht. 

Den Abend haben wir dann wieder bei einem Nachtessen ausklingen lassen und sind früh ins Bett. Der nächste Tag war nämlich wieder, genau ein Reisetag und daher wieder eine kurze Nacht. 

Am nächsten Tag hiess es wieder früh los mit dem Ziel Ometepe Island. Los ging die Fahrt wieder mit einem Bus, welcher uns an den Hafen von San Jorge, Rivas brachte. Von dort ging es dann mit der Fähre auf die Insel, welche mitten im Lake Nicaragua liegt. Die Fähre sah jetzt doch recht speziell aus und ich war mir nicht ganz sicher ob das alles so richtig abläuft. Wir wurden gebeten zügig auf das Boot zu gehen, da man noch eine Gruppe Studenten erwartete. Also ab aufs Boot, Rucksäcke verstaut und einen Platz auf dem Oberdeck gesucht. Oberdeck heisst in dem Fall das Deck über eine sehr steile, enge Wendeltreppe zu erreichen, welche fast schon ausserhalb des Schiffes hängt. 🙂 Nachdem wir einen Platz gefunden haben, kamen auch schon die Studenten. Und ich sag mal so, es waren keine Studenten, sondern eine Ansammlung von jungen Pilgern, die zu einem Event auf die Insel gefahren sind. Das Schiff füllte sich immer mehr und der Platz wurde richtig eng. Als beim Ablegen noch Gebete gesprochen, Statuen von der Jungfrau Maria präsentiert und anschliessend diverse Lieder gesungen wurden, dachte ich schon, oh je… Vor allem klangen die Lieder nicht nach Kirche, sondern eher wie Fussballfans im Stadion… Aber ok, war auch mal ein Erlebnis. Die Überfahrt war für einen See doch recht schwankend. Es gab ordentlich Wind und damit auch entsprechende Wellen. Leider habe ich kein Schild zur eigentlichen Kapazität des Schiffs gefunden, weil ich hätte das gerne mit der tatsächlichen Anzahl verglichen. Aber alles gut gegangen und nach einer Stunden waren wir auf der Insel.

Dort wartete schon unser Bus und hat uns zum Hotel gefahren. Unterwegs haben wir noch die Lande- bzw. Startbahn des Flughafens überquert – kam gerade kein Flieger. War aber lustig so mitten auf der Bahn zu stehen. 

Wir haben dann unser Hotel bezogen und den Tag einfach ausklingen lassen. Wir konnten direkt im Hotel Essen und so war der Nachmittag bzw. Abend eher eine faule Angelegenheit.

Den folgenden Tag haben wir dann wieder mit mehr Lust auf Unternehmungen gestartet. In der Nähe des Hotels gibt es ein kleines Landschaftsschutzgebiet, in welchem man ein wenig an der Küste des Sees entlanglaufen und einfach die Natur geniessen kann. Da wir nur ca. 15 Min zu Fuss entfernt unser Hotel hatten, haben wir uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg gemacht. Der Eintritt in das Reservat war mit 5 US-Dollar nicht ganz günstig, aber es war noch ein Eintritt in das Schmetterlingshaus inklusive, so dass es doch wieder ok war. Wir sind zuerst Richtung See und haben schon dort unzählige bunte Schmetterlinge gesehen. Und auch die Vielfalt an Blumen, Sträuchern und Bäumen war unglaublich. Der ganze Rundweg war nur ca. 1 Std., aber es war trotzdem sehr schön. Mir ist mal wieder bewusst geworden, dass sich die Natur in unserer Heimat schon sehr geändert hat. Als ich noch Kind war, gab es z.B. deutlich mehr Schmetterlinge als zur Zeit unserer Abreise. Wenn man die Tiere jetzt so wieder in der freien Natur erlebt, wird einem das erst wieder bewusst, was man schon lange nicht mehr gesehen hat.

Zum Anschluss haben wir noch das Schmetterlingshaus besucht und wirklich sehr schöne Tiere gesehen. Die Vielfalt der Farben kommt auf den Bildern glaub ich gar nicht richtig zur Geltung und auch die tatsächliche Grösse der Schmetterlinge kann man nur schwer erkennen. Diese waren nämlich wirklich riesig teilweise. Das grosse Finale für mich waren dann noch die alten Traktoren, welche neben dem Parkplatz ausgestellt waren. 🙂

Danach haben wir den gewaltigen Marsch von 15 Minuten für den Rückweg in Angriff genommen und auch diesen gemeistert. Leider hat es unterwegs wieder zu regnen begonnen, so dass wir doch wieder recht nass waren, bis wir im Hotel waren. Wir haben den Regen dann aber positiv genutzt und uns nach einer kurzen Ruhepause mit unseren Reisekameradinnen aus England auf einen Umtrunk im Hotelrestaurant getroffen. Muss ja auch mal sein und den lokalen Wein muss man auch probieren. Ok, es war Weisswein aus den USA, aber trotzdem recht lecker. 🙂 Da der Regen eine Zeitlang anhielt, sind wir einfach bis zum Abendessen sitzen geblieben, um nicht eine zu grosse Hektik in den Nachmittag bzw. Abend zu bekommen. Das Abendessen in dem Hotel war ok, aber leider auch nichts Besonderes. Wir sind dann früh ins Bett, weil wir am nächsten Tag wieder auf grosse Fahrt sind. Es stand die Fahrt nach Costa Rica auf dem Programm. Dazu dann im nächsten Beitrag mehr.

Tobi

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